Ressourcenschonend: Badkollektion von Philippe Starck | Magazin

27.05.2013, 10:47

Ressourcenschonend: Badkollektion von Philippe Starck

Wasser ist für den Menschen eine unersetzliche Ressource. Seine Versorgung in ausreichender Menge und Qualität zählt zu unseren Grundbedürfnissen und markiert gleichzeitig den Kerngedanken der Nachhaltigkeit: den Bedarf der heutigen Generation zu befriedigen ohne die nachfolgende Generation zu beeinträchtigen. Im Badezimmer reichen die Nachhaltigkeitsthemen vom Einsatz umweltverträglicher Materialien und ressourcenschonender Produktionsprozesse über innovative Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung bis hin zu generationenübergreifenden gut designten Raumkonzepten.

Der Schiltacher Armaturenhersteller Hansgrohe widmet sich seit vielen Jahren einer umweltverträglichen und nachhaltigen Produktion mit Themen wie der Schadstoffvermeidung in Fertigung und Galvanik, Recycling oder dem Einsatz erneuerbarer Energien. In einer eigenen Strahlforschungsabteilung werden darüber hinaus Methoden entwickelt, die einen maßvollen Einsatz von Wasser ermöglichen. Das Ziel ist verbrauchsarme Brausen und Armaturen herzustellen, die jedoch einen unveränderten Komfort garantieren.

Im September 2012 stellte Axor, die Designmarke von Hansgrohe, eine neue Armaturenkollektion vor, die in Zusammenarbeit mit dem französischen Designer Philippe Starck entwickelt wurde. Die Badkollektion Axor Starck Organic verbindet dabei harmonisches, an Formen aus der Natur erinnerndes Design mit einem reduzierten Materialaufwand und einer supereffizienten Wasserstrahltechnik. Bei einem Durchfluss von nur 3,5 l pro Minute weist der Waschtischmischer mit 90 kleinen Öffnungen die gleiche Annehmlichkeit und Großzügigkeit einer herkömmlichen Brause auf. (Zum Vergleich: Die beste Bewertung des europäischen Klassifizierungssystems WELL, vergeben vom Interessenverband europäischer Armaturenhersteller EUnited Valves, erhält eine Waschtischarmaturen mit einem Durchfluss von ≥ 6,0 l/min bzw. ≥ 4,0 l/min.)

Darüber hinaus kommen die Wände der Armatur durch eine spezielle Konstruktion mit etwa einem Drittel weniger Messing aus. Verglichen mit herkömmlich produzierten Modellen, bedeutet das eine deutliche Reduzierung des Energieaufwandes bei der Herstellung.

Informationen zur Einreichung
beim Green Product Award 2018.

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